.....und wie ich auf den Hund kam.

Also, man ruft mich Harald Schmitz, geworfen wurde ich im Juni 1962 in Bottrop. Es war ein Wurf mit zwei Hündinnen und einem Rüden, nämlich mich. Von Beruf bin ich Informatiker, dies aber erst seit 2000, vorher versuchte ich mich als Bauzeichner und Technischer Zeichner und Konstrukteur im Fahrzeugbau. Durch meine Eltern habe habe ich viel von der Welt gesehen und wir streunten von 1975 bis 1977 in Taiwan und von 1979 bis 1981 in Pakistan rum.
Das Land, was mich aber schon immer als Kind fasziniert hat, war und ist es noch heute: England. Sozusagen um die Ecke, aber da bin ich bis 1987 nicht hingekommen. Im September 1987 bin ich dann mit meiner eigenen Familie in den Südwesten Englands ausgewandert. Dies war auch eine Aktion, mein lieber Scholli. Ich unterschrieb einen Arbeitsvertrag für eine Stelle in England als Konstrukteur im Fahrzeugbau. Damals war ich 25 Lenze jung und wollte mir diese Chance nicht entgehen lassen. Abends bin ich dann Heim gefahren und habe meiner damaligen Frau mitgeteilt, dass wir umziehen werden. "Wohin?", war ihre Frage. Meine Antwort ganz trocken und als wäre es nur eine Stadt weiter: "Nach Südwales, ich habe da einen neuen und sehr lukrativen Job." Ihr müsst wissen, wir hatten da auch schon 2 Kinder. Die Begeisterung bei meiner damaligen Frau hielt sich in Grenzen, wie ihr Euch sicherlich vorstellen könnt. Mal eben umziehen. In ein anderes Land. Die nächste Frage war dann für wie lange, ob für 6 Monate oder ein Jahr. Ich machte ihr klar, dass ich für ein Jahr nicht die Koffer packen werde. Wir lassen das Ende offen und schauen mal, wie wir dort klar kommen. Setzt man sich nämlich ein Zeitlimit, ist das Problem, dass man sich erst garnicht richtig einlebt und Freundschaften aufbaut und dies wollte ich nicht. Also siedelten wir um auf die Insel. Aus Südwales wurde allerdings dann der Südwesten Englands, die Grafschaft Dorset, direkt im Blackmore Vale. Genauer gesagt haben wir in dem kleinen Dorf, es war wirklich klein mit 350 Einwohnern, Stourton Caundle, gelebt. Hier bin ich auch zum erstenmal dem Border Collie begegnet.
Mein ganz besonderes Faible galt schon von Kindsbeinen dem Collie. Lassie sah doch sooo toll aus. Und genauso einen Hund wollte ich immer haben. Meine Eltern wussten dies holten einen Hund. Aber irgendwie haben die mich nicht verstanden, oder die dachten jeder Hund ist ein Collie. Sie holten einen Pudel. Hat zwar auch Fell und bellen tut er auch, aber ist nun mal kein Collie. Als Peggy, so hieß der Pudel nicht mehr war, gab es Jahre später einen neuen Hund. Ein ZWERGDACKEL. Ist nu auch wieder kein Collie. Hat zwar 4 Beine und eine Rute, aber halt sehr sehr klein. Das war so einer, beim dem man einen Bandscheibenvorfall bekam wenn man ihn loben wollte. Weil der ja so klein war.
Also, als ich dann selbst in England war, und wir ja sehr ländlich gewohnt haben, sollte endlich mein lang ersehnter Wunsch in Erfüllung gehen. Es sollte ein Collie uns bereichern. In unserem lokalen Wochen Magazin Blackmore Vale, standen Collies drin, Border Collies. Da diese doch sehr häufig drin standen, dachte ich, war ja noch neu in dem Land, sind das die Collies, wie ich meine. Heissen bestimmt hier nur anders. Also auf zu der Farm, die diese Hunde angeboten hat. Es rannten so einige schwarz-weiße Hunde da rum. Meine Frage an den Farmer:" Where are the collies?" Seine Antwort: " Ya seen 'em runnin' just past ya, lad. It's 'em black an' white ones. Called Border Collie."
Ah, ja, sind aber keine "Lassie"-Collies. Aber bildhübsch. Quirlig und, ach, wie soll ich sagen, einfach geil. Auf Anhieb hatte ich mich in dieser Rasse verliebt. Also, da die Welpen zur Abgabe bereit waren, haben wir gleich eine Hündin mitgenommen. Sie hieß Trixie. Auch wenn die Eltern und Großeltern von Trixie Britische Champion im Hüten waren, so hielt sich Trixies Hütetrieb im Rahmen. Im Haus hat sie garnicht gemerkt und draussen, hat sie dann gas gegeben.
Im Alter von 5 Jahren hütete Trixie dann noch mit einem Schäfer Schafe. Sie holte mit ihm sogar noch einige Preise auf den Trials.
2001 dann, kam eine neue Border Collie Hündin zu uns. Bildhübsch, sehr hochbeinig, was heißt, daß sie super schnell war. Das war Cassie. Eine sehr Kinderliebe und ruhige Hündin. Wenn nix zu hüten da war. Da Cassie sehr hoch im Trieb stand, manchmal dachte ich sie würde ihren eigenen Schatten an der Wand hüten, beschloß ich mit ihr Agility zu machen. Das bei meinem Verin in Ahlen, gleich um die Ecke. Cassie war sehr gut, nur ich machte unheimlich viele Fehler, aber Cassie verzieh mir diese fast alle.Cassie war sehr auf mich fixiert, wann immer etwas mit mir war, stand sie Gewehr bei Fuss. Sie war sehr sensibel. Leider wurde Cassie nur 5 Jahre jung. Am 10.06.2006 entschied Cassie sich zu ihren Freunden hinter der Regenbogenbrücke zu gehen. Sie war mir ein immer treuer Begleiter und hinterlässt natürlich ein große Lücke. Es ist jetzt 2,5 Jahre her, daß Cassie nicht mehr da ist und wenn ich mir Fotos von Ihr ansehe, denke ich sehr gerne an die Zeit die sie bei mir war zurück. Cassies Name findet sich auch in den Namen dieser Homepage wieder. Ihr zu Ehren und damit sie nie vergessen wird, denn das hätte sie nicht verdient.
Während dieser Zeit habe ich mich auch ganz aus dem Agility Sport verabschiedet. J
Ich habe mich nach Hunden umgeschaut, andere Rassen, bin aber immer wieder auf den Border Collie zurück gekommen. einmal einen Border Collie, immer einen Border Collie.
Nun, Dank Katti Wolters, ist seit dem 04.06.2009 die Border Collie Hündin Border's Blackpearl Abbyfeal's Pleasure bei mir und meinem Sohn eingezogen. Sie belebt unseren Haushalt schon jetzt nach einigen Tagen. Über den Fortschritt ihrer Entwicklung werde ich hier regelmäßig Infos aktualisieren.
Nun wünsche ich allen viel Spass auf Cassies und meiner Homepage.
Euer
Harald, Cassie & Abbyfeal's Pleasure